Sehschule

Sehschule

 

 

 

 
 
Sehschule – Hilfe für besseres Sehen
 


In unserer Sehschule behandeln wir Sehschwächen (Amblyopie) und Schielstellungen der Augen. Für die verschiedenen Formen der Schielerkrankungen stehen uns unterschiedliche Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Kinder, Jugendliche und Erwachsene kommen in unsere Sehschule. 

 

 

Was versteht man unter einer Sehschwäche (Amblyopie)?

Wenn ein oder beide Augen trotz richtiger Brille nicht die vollständige Sehschärfe erreichen, spricht man von einer Sehschwäche. 

 

Die häufigsten Ursachen für eine Sehschwäche sind:

  • Kurz- und Weitsichtigkeit
  • Hornhautverkrümmung
  • Augenzittern
  • Schielen

 

 

Worauf Sie bei Kleinkindern achten sollten:

Beobachten Sie bei Ihrem Kind nachfolgende
Auffälligkeiten, sprechen Sie uns bitte sofort an:

  • Das Lid hängt über die Pupille
  • Trübung der Hornhaut
  • Weiße Pupille
  • Augenzittern
  • Auffällig große Augen
  • Zeitweises Schielen
  • Kopffehlhaltung
  • einseitiges Fixieren von Gegenständen 

 

 

Schielen ist nicht nur ein Schönheitsfehler!

In Deutschland schielen rund zwei Millionen Menschen. Sie leiden aber nicht nur unter der äußerlich sichtbaren Abweichung der Augen, noch belastender wirken die damit verbundenen Sehstörungen.  Das muss aber nicht so sein!

Schielende Babys und Kleinkinder bedürfen deshalb einer möglichst frühzeitigen Behandlung. 

 


Was ist Schielen?

Damit wir den Raum um uns richtig wahrnehmen können, müssen unsere beiden Augen in dieselbe Richtung schauen. In jedem Auge entsteht ein Bild, das sich nur geringfügig von dem anderen unterscheidet. Im Gehirn werden diese Bilder zu einem einzigen dreidimensionalen Seheindruck verschmolzen. Durch die Fehlstellung der Augen können die Bilder im Gehirn nicht mehr zur Deckung kommen und es entstehen störende Doppelbilder.
Das Gehirn kann sich gegen diese wehren, indem es das vom schielenden Auge übermittelte Bild einfach unterdrückt. 


Es hat jedoch verhängnisvolle Folgen: Das Kind kann nicht mehr lernen, richtig beidäugig oder gar dreidimensional zu sehen. Das schielende Auge ist nicht mehr aktiv und wird nach einiger Zeit sehschwach.

 

 

Was können Sie tun?

Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt können meistens keinen Aufschluss geben, da hier entsprechende technische Untersuchungsmöglichkeiten für die Augen fehlen. Die Vorsorgeuntersuchungen U7 bzw. U8 sind um den dritten bzw. vierten Geburtstag vorgesehen. Wenn dann eine Sehschwäche vorliegt, ist das reichlich spät, wertvolle Zeit ist verstrichen.
Die Sehschwäche kann nur vor der Einschulung behoben werden. Im Erwachsenenalter bestehen keine Aussichten, das schwache Auge auf eine brauchbare Sehschärfe zu trainieren.


Unsere Empfehlung: Lassen Sie Ihr Kind unbedingt im zweiten Lebensjahr augenärztlich untersuchen.

Verschaffen Sie sich Sicherheit, dass mit den Augen Ihrer Kinder alles in Ordnung ist.


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